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Die Bezeichnung Intarsien wird vom italienischen Wort „intarsia“ abgeleitet und bedeutet Einlegen, Einlegearbeit. Schon die alten Ägypter kannten Einlegearbeiten mit verschiedenen Materialien.
Italien war bereits im 14. Jahrhundert Europas wichtigstes Zentrum der Intarsienkunst. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts waren Intarsien, vor allem im Bereich stilvoller, exklusiver Möbel berühmt und sehr begehrt.
In der heutigen Zeit ist dieses faszinierende Handwerk, das auch Marketerie genannt wird, leider sehr selten, da die Herstellung zeit- und arbeitsintensiv ist. Und doch ist dieses traditionelle Handwerk sehr lebendig, wie Sie auf dieser Webseite sehen, denn der individuellen Gestaltung sind keine Grenzen gesetzt und auch sehr moderne Motive erhalten einen besonderen, edlen Charakter.

Aus Stämmen, Stammteilen, starken Ästen und Wurzeln aller erdenklicher Hölzer der Welt werden Furniere gefertigt. In verschiedenen Schäl- und Schneideverfahren entstehen weniger als 1mm dünne „Holzblätter“. Aus 1m3 Holz können so 800-1000m2 Furniere entstehen. Jede Veränderung im Wuchs des Baumes erzeugt eine einzigartige Zeichnung im Furnier.

Nach der Auswahl des Motivs und des Grundfurniers, das als Hintergrund dient,wird die vorbereitete Vorlage seitenverkehrt auf die Rückseite des Grundfurniers aufgetragen. Mit einem sehr scharfen Messer werden alle Details des Bildes ausgeschnitten, mit dem einzulegenden Furnier unterlegt und entlang des Randes ausgeschnitten. Alle Einzelteile werden vorläufig mit Papierband befestigt und nach Fertigstellung auf eine massive Grundplatte geleimt. In Verbindung mit erforderlichen Ruhezeiten für das lebende Material wird die Arbeit durch gründliches Schleifen und entsprechende Behandlung abgeschlossen.

Gern beantworte ich weitere Fragen zum Handwerk und den gezeigten Bildern.